Samstag, 18. März 2017

Pimp my Brotzeitbrettl: belegtes Bauernbrot mit Hähnchen



Es gibt so Tage, an denen es einfach schnell gehen muss und man keine Lust hast, mehr großartig in der Küche zu stehen oder auch einfach keinen Appetit auf eine große Nudelpfanne oder ähnliches hat. In diesen Fällen gibt's bei uns im Hause Küchenzaubereien gerne mal 'ne gepimpte Brotzeit, so wie auch hier. Ideal, wenn man noch ein Schnitzel oder Hähnchenteile übrig hat - Resteverwertung deluxe gleich noch oben mit drauf. :-)


Für 2 Brote.


Zutaten:

2 Scheiben Bauernbrot (oder anderes Brot, je nach Belieben)
2 TL Remoulade
ca. 100g Eisbergsalat
100g Gurke
2 Cocktailtomaten
1-2 Schnitzel oder Hähnchenstücke, paniert (oder auch nicht, je nach Belieben)
1 Lauchzwiebel
etwas Ketchup


Zubereitung:

Zunächst den Eisbergsalat waschen und in Streifen schneiden. Die Gurke in dünne Scheiben schneiden, die Cocktailtomaten ebenfalls. Die Lauchzwiebel waschen und in feine Ringe schneiden.

Das Bauernbrot kurz antoasten und mit je einem Teelöffel der Remoulade bestreichen. 

Auf dem Brot nun die Salatstreifen verteilen und die Gurken- und Tomatenscheiben darauf schichten. 

Die Schnitzel im Kontaktgrill oder in der Pfanne nochmals erwärmen und leicht anrösten, dann auf den Broten verteilen.

Mit etwas Ketchup besprenkeln und die Lauchzwiebelringe darüber streuen.

Und fertig! Jetzt schnell genießen! :-)


Tipp: Man kann natürlich beim Gemüse variieren, wie man lustig ist. Ich könnte mich auch gut Radieschen oder Paprikastreifen dazu vorstellen und Hähnchen- oder Putenstreifen vom Grill. 


Sonntag, 19. Februar 2017

Faschingskrapfen mit Zitronennote (aus Brandteig)




Mit der närrischen Zeit kann ich persönlich ja eher wenig bis gar nichts anfangen, so ein Krapfen ab und zu ist aber schon was Feines. Da kann man mich mit einem leckeren Krapfen / Berliner mit schnöder roter Marmeladenfüllung durchaus locken. Eine weitere fluffige Variante aus Brandteig kam mir beim Durchblättern des CK-Magazins unter und wollte ausprobiert werden. Ohne Füllung, in meiner Variante leicht zitronig und in Vanillezucker gewälzt - ich glaube, das ist definitiv mein neuer Liebling in der Faschingszeit. :-)

Für etwa 16 Krapfen.


Zutaten:

250ml Wasser
80g Margarine
20g Zucker
1 Prise Salz
200g Mehl (hier: Weizenmehl)
2 TL Backpulver
4 große Eier
etwas Zitronenaroma
2-3 Päckchen Vanillezucker

500g Kokosfett (hier: Palmin Soft)


Zubereitung:

Zunächst das Mehl und das Backpulver vermengen und einen (Holz-)Kochlöffel bereit legen.

Das Wasser in einen Topf gießen und gemeinsam mit der Margarine, dem Zucker und dem Salz aufkochen lassen.

Nun das Mehlgemisch dazu schütten und mit dem Kochlöffel kräftig rühren, bis sich der Teig im Ganzen vom Kochtopfboden löst und der Boden des Topfes hell beschichtet ist.

Den Teig als Nächstes in eine Schüssel geben und die Eier und das Zitronenaroma nach und nach mit den Rührhaken des Handrührgeräts unterziehen.

Das Kokosfett erhitzen in einem weiteren Topf erhitzen (wenn sich kleine Blasen um den Stiel des Holzkochlöffels bilden, ist es heiß genug) und mit einem Esslöffel Bällchen vom Teig abstechen und ins Fett gleiten lassen. Dabei ab und zu drehen und insgesamt etwa 5-6min backen.

Die Krapfen auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm im Vanillezucker wälzen.




Sonntag, 5. Februar 2017

(M)ein Lieblingskuchen: Russischer Zupfkuchen - ein Klassiker auf der Kaffeetafel




Mit dem russischen Zupfkuchen starten wir im Hause Küchenzaubereien in ein Jahr volle Jubilare und Feierlichkeiten. Für die erste Feier des Jahres wurde ich gebeten, den Klassiker schlechthin in Sachen Käsekuchengedöns zu backen und ich musste mit Entsetzen feststellen: ich habe ihn zwar abgewandelt in Muffinform und auf dem Blech schon gebacken, aber noch nie in der klassischen Form! Das muss geändert werden. Damit nichts schief geht, gab es erst mal ein kleines Probeexemplar - ein Träumchen! 

Die ganze Kuchentafel ist sowieso ein Traum: jeder, der etwas dazu beisteuert, macht den Kuchen, auf den man sich immer freut und so gibt es einen traumhaften gedeckten Apfelkuchen, Kirschkuchen mit knuspriger Streuselhaube, Fantaschnitten, eine Trüffeltorte, ... da läuft einem schon beim Erzählen das Wasser im Mund zusammen! :-) 

Für 1 Kuchen mit 20cm Durchmesser.


Zutaten: 

250g Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
4 gehäufte EL Backkakao
150g + 80g Margarine
150g + 115g Zucker
1 TL Vanillezucker
3 Eier
380g Magerquark
3/4 Päckchen Vanillepuddingpulver
(nach Geschmack noch ein paar Tropfen Zitronenaroma)


Zubereitung:

Als Erstes die Springform ausfetten und mit Semmelbröseln (oder Mehl) ausstreuen. Den Backofen auf 160°C (Umluft, bei Ober-/Unterhitze 180°C) vorheizen.

Das Mehl mit dem Backpulver, dem Kakao, 150g Margarine, 150g Zucker, Vanillezucker und einem Ei zunächst mit den Knethaken auf niedriger Stufe vermengen, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. 

Als Nächstes den Teig halbieren und aus der einen Teighälfte eine Kugel formen. Diese mit dem Nudelholz etwa 1cm dick ausrollen, sodass sie die Größe der Bodenplatte der Kuchenform (ca. 20cm) hat.

Den Teigboden nun vorsichtig in die Springform legen und leicht andrücken. Die andere Teighälfte nochmals halbieren und daraus stückchenweise den Rand formen. Teigboden und Rand vorsichtig aneinander drücken, sodass die Quarkmasse später nicht heraus laufen kann.

Für die Quarkmasse nun die übrigen 80g Margarine schmelzen und gemeinsam mit den 115g Zucker, 2 Eiern, dem Quark und dem Vanillepuddingpulver mit den Rührhaken des Handrührgeräts cremig rühren. Wer mag, kann noch ein paar Tropfen Zitronenaroma zugeben. 

Die Quarkmasse nun in die Springform füllen und gleichmäßig verstreichen.

Zuletzt den übrigen Teig in Stücke zupfen und auf der Quarkmasse verteilen. 

Im Ofen ca. 50min - 1 Stunde backen (Stäbchenprobe: bleibt nichts mehr kleben, ist der Kuchen fertig), dann heraus nehmen und komplett auskühlen lassen.



Samstag, 28. Januar 2017

Einfache Kirschmuffins (mit Kirschjoghurt und Schokolade)



Im Moment genieße ich gerne zu meiner Tasse Kaffee am Nachmittag eine kleine süße Sünde. Dabei experimentiere ich aber immer wieder mal herum: Joghurt statt Margarine (wie hier), Vollkornmehl statt Weizenmehl, Apfelmus statt Eiern, ... ihr kennt bestimmt auch diese ganzen "Ersatzzutaten". Hier kamen fluffig-saftige Muffins heraus - mit Kirschen in Hülle und Fülle und - mit Verlaub - recht süß. Mmmmh! Für die "Süß-Empfindlichen" unter uns also weniger was. Eigentlich sollten das ja auch mal Brownies werden, die aber dank einiger Abwandlungen überzeugt in die Muffinförmchen sprangen... :-)

Für ca. 15 Muffins.


Zutaten:

150g Kirschjoghurt (hier: die 0,1% Variante)
150g Schokolade (hier: Vollmilch, bzw. ein übrig gebliebener Schoko-Weihnachtsmann)
200g Zucker
150g Dinkelvollkornmehl
3 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 kleines Glas Kirschen, gut abgetropft


Zubereitung:

Die Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, den Zucker und Vanillezucker untermischen und zu einer zähen Paste vermengen.

Die Eier cremig schlagen, dann die Schoko-Zucker-Masse unterziehen und den Joghurt dazu geben.

Als Nächstes das Dinkelvollkornmehl und das Backpulver untermischen, zuletzt die Kirschen mit einem Löffel unterziehen.

Den Teig nun in den Förmchen verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) etwa 20-25min backen. (Hierbei die Stäbchenprobe anwenden, klebt noch etwas Teig am Stäbchen, brauchen die Muffins noch ein wenig.)

Sonntag, 15. Januar 2017

Schokokuchen mit leichter Amarettonote




... oder auch: das Ende der Schokoweihnachtsmänner. Quasi die perfekte Resteverwertung für übrig gebliebene Weihnachtssüßigkeiten. Auf der Suche nach einem leckeren Schokoladenkuchen wurde ich mal wieder in meinem geliebten Backbuch der Magnolia Bakery fündig - und etwas abgewandelt (weniger Zucker, anderes Mehl) hier nun das Ergebnis - ein super saftiger, leicht klätschiger Schokoladenkuchen. Mmmmh! :-)


Für 1 Kastenkuchen.


Zutaten:

140g Weizenmehl
100g Dinkelvollkornmehl (kann auch durch 100g Weizenmehl ersetzt werden)
1 TL Backpulver
230g Margarine
150g brauner Zucker
200g weißer Zucker
1 TL Vanillezucker
4 Eier
170g Schokolade, Vollmilch
1 Handvoll Schokotropfen, Zartbitter
230ml Milch
2 Stamperl Amaretto
helle Kuvertüre


Zubereitung:


Die Vollmilchschokolade über dem heißen Wasserbad langsam schmelzen und anschließend beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Margarine, beide Zuckersorten und den Vanillezucker mit den Rührhaken des Handrührgeräts etwa 2-3min cremig rühren. Die Eier nach und nach zugeben, dann die geschmolzene Schokolade unterziehen.

Als Nächstes die beiden Mehlsorten, das Backpulver, Milch und Amaretto abwechselnd untermischen. (Der Teig ist recht flüssig!)

Zuletzt die Schokotropfen unterheben.

Den Backofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Kastenform ausfetten und mit Semmelbröseln oder Mehl ausstäuben.

Den Teig nun in die Backform geben und gleichmäßig verstreichen.

Im Ofen im unteren Drittel für etwa 1Stunde bis 1Std und 20min backen. (Bei mir brauchte der Kuchen etwa 1 Stunde 20min, mit der Stäbchenprobe arbeiten: klebt noch Teig am Stäbchen, etwas weiter backen. Ich habe den Kuchen nach etwa 50min mit Alufolie abgedeckt.)

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, diesen aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

Die Kuvertüre nach Packungsanweisung schmelzen und den Kuchen damit überziehen.