Sonntag, 19. Oktober 2014

Fremdgebloggt: Einen Carrot Cake wie im Coffee Shop bitte!



Normalerweise bin ich ja ein Gewohnheitstier und wusele fröhlich vor mich hin. Jedoch habe ich heute quasi eine "Premiere" zu verkünden und gestehe: ja, ich habe fremdgebloggt! Und zwar bei der lieben Paddy von Innen und Außen

Ich freue mich sehr, dass ich sie in ihren Flitterwochen mit einem Gastpost vertreten darf und habe mir dafür einen kleinen Herbstklassiker zusammen gebastelt - einen super leckeren, würzigen Carrot Cake ganz nach dem Stil der großen Coffee Shops. Statt einem Butter-Frischkäse-Frosting greife ich allerdings auf mein bewährtes und überaus geliebtes Frostingrezept mit Schokolade zurück. Er stopft zwar mächtig, aber danach ist man wirklich, wirklich selig! Und pappsatt, aber so soll das ja sein! ;-)



Passend für eine kleine Springform mit 18cm Durchmesser (rund oder eckig). Für eine normale (26er) Springform einfach die Zutaten verdoppeln! :-)

Zutaten für den Teig:

100g brauner Zucker
1 TL Vanillezucker
80g geschmolzene Margarine (alternativ: 90g geschmacksneutrales Pflanzenöl)
2 Eier
125g Mehl
1 TL Backpulver
75g gemahlene Mandeln
25g Kokosraspel
1 kleine Dose Ananas, klein gehackt (mit dem Mixer oder Pürierstab)
2 kleine Karotten, klein gehackt (mit dem Mixer oder Pürierstab)
1 Prise Salz
1 Prise Muskat
1 TL Zimt




Zutaten für das Frosting:

200g Frischkäse, natur, Doppelrahmstufe
100g Magerquark
1 TL Vanillezucker
1/2 TL Zimt
200g weiße Schokolade


Zubereitung:



Zunächst die geschmolzene Margarine, den braunen Zucker und den Vanillezucker mit den Rührhaken des Handrührgeräts verrühren. Dann die Eier zugeben, diese untermischen und die Masse cremig-schaumig rühren.



Nun das Mehl mit dem Backpulver mischen und zu der Eiermasse geben. Etwas mit den Rührhaken untermischen, dann auf mittlerer Stufe unterziehen.



Als Nächstes die gemahlenen Mandeln und die Kokosraspeln auf niedriger Stufe unterrühren. Der Teig sollte nun schwer und klebrig sein.



Dann die fein gehackten Karottenstückchen sowie die fein gehackten Ananasstückchen vorsichtig unter den Teig heben und kurz vermischen. Bei den Anansstückchen darf der Saft, der nach dem Zerkleinern austritt, mit in die Teigmasse. 

Anschließend die Prise Salz, Muskat und den Teelöffel Zimt unterrühren.



Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Springform mit etwas Margarine ausfetten und mit Paniermehl ausstreuen.

Danach den Teig mit Hilfe eines Teigschabers in die Form geben und gleichmäßig verteilen.



Den Carrot Cake nun im Ofen auf der zweiten Schiene von unten etwa 35-40min backen. 

Nach etwa 35min die Stäbchenprobe machen: klebt noch Teig am Stäbchen (ich verwende hier einen Rouladenspieß), braucht der Kuchen noch ein paar Minuten. Klebt kein Teig mehr am Stäbchen, den Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchenrost o.ä. komplett auskühlen lassen.



Wenn der Kuchen komplett abgekühlt ist, diesen vorsichtig aus der Form lösen und auf ein großes Stück Alufolie setzen. Darin einwickeln und über Nacht ziehen lassen.



Für das Frosting am nächsten Tag zunächst die weiße Schokolade in der Mikrowelle etappenweise auf höchster Stufe (à je ca. 20 Sekunden) schmelzen. Dabei immer wieder umrühren. Alternativ etwas Wasser in einem Topf erhitzen und die Schokolade in einem hitzebeständigen Gefäß (z.B. einer Edelstahl-Schüssel) über dem heißen Wasserbad unter Rühren schmelzen.

Danach etwa 2-3min abkühlen lassen.



Als Nächstes den Frischkäse und den Quark mit Hilfe eines Schneebesens cremig rühren. Vanillezucker und Zimt unterziehen.




Nun die flüssige Schokolade zum Frischkäse-Gemisch geben und langsam und gleichmäßig unterrühren, bis eine dickliche, cremige Masse entstanden ist.



Anschließend den Karottenkuchen aus der Alufolie wickeln. Mit einem scharfen, großen Messer waagerecht halbieren und die obere Kuchenhälfte vorsichtig beiseite legen.



Die untere Kuchenhälfte nun mit etwa 1/3 des Frostings wie ein Butterbrot bestreichen. Dabei bis zum Rand streichen und die Frostingmasse gleichmäßig verteilen.



Zuletzt die obere Kuchenhälfte vorsichtig auf die untere Hälfte setzen und leicht andrücken. Die Hälfte des übrigen Frostings nun auf dem Kuchendeckel verstreichen, mit der anderen Hälfte den Rand bedecken. 

Dabei aufpassen, dass das Frosting gleichmäßig verteilt wird und keine Lücken entstehen. Mit etwas Zimt bestreuen.

Bis zum Servieren im Kühlschrank durchziehen lassen.


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Piadina-Pizza mit gebratenem Gemüse & Garnelen



Diese Art der Pizza eignet sich besonders, wenn man keine Lust hat, lange einen Pizzateig zu kneten und und Lust auf einen knurpsig-knusprigen Boden hat. Die Piadina-Fladen sind übrigens einfache Fladen aus Weizenmehl, welche in Italien gerne mit Tomate, Mozzarella und Schinken gefüllt angeboten werden. Jedenfalls: mal ein etwas anderer Belag und sowas von lecker! Und schnell auf dem Tisch! :-)

Für 2 Pizzen.


Zutaten:

2 Piadina-Fladen
etwas Tomatenmark
1 guter Schuss Wasser
Pizzagewürz, z.B. von Sonnentor
1 kleine Zucchini
1 Paprika
italienische Kräuter, nach Belieben
100g Garnelen (aus der Kühltheke)
etwas geriebener Käse
Salz
Pfeffer
Olivenöl


Zubereitung:

Zunächst den Backofen auf 200°C (Unterhitze in Kombination mit Umluft, alternativ 220°C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Zucchini und die Paprika waschen. Von der Zucchini die Enden entfernen. Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden.

Von der Paprika das Kerngehäuse entfernen und die Paprika vierteln. In Streifen schneiden.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin von allen Seiten anbraten. Mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern würzen.

Das Tomatenmark mit einem kleinen Schuss Wasser zu einer cremigen Masse verrühren und mit Salz, Pfeffer und Pizzagewürz abschmecken. Die Tomatensoße auf den Fladen verteilen und mit geriebenem Käse bestreuen.

Das Gemüse auf den Fladen verteilen.

Nun in der Pfanne die Garnelen von allen Seiten gut anbraten und anschließend auf den Pizzen verteilen.

Im Ofen auf der zweiten Schiene von unten etwa 15min überbacken.


Dienstag, 14. Oktober 2014

Hot Dog Wraps



Bei der lieben Frau Saltimbocca-Lüdenscheidt habe ich letztens diese überaus köstlichen Hot Dog Wraps gesehen und war sofort hin und weg von dieser genialen Idee. Und wie man bei ihr sieht: man kann sie auch super veganisieren, wenn man das möchte. :-) Ein Gedicht von einem schnellen Gericht und wieso mit den lätschigen Hot Dog - Brötchen rumhampeln, wenn sie in Wrapform vieeel praktischer sind und auch noch besser schmecken? :-)

Für 4 Wraps.


Zutaten:


4 Tortillafladen (etwa 20cm Durchmesser)
2 Paar Wiener Würstchen oder Käseknacker
2 Essiggurken
1 Handvoll Röstzwiebeln
Ketchup
Senf, mittelscharf
Remoulade


Zubereitung:

Die Würstchen im heißen Wasser erhitzen und gar ziehen lassen.

Währenddessen die Tortillafladen in der Mikrowelle erwärmen, sodass sie elastisch sind. (Etwa 30sek bei voller Stufe.)

Die Essiggurken in kleine Würfel schneiden.

Nun die Tortillafladen mit etwas Remoulade bestreichen und mit Senf beklecksen. Dann mit Ketchup besprenkeln und mit den Essiggurken-Würfelchen und den Röstzwiebeln bestreuen.

Die heißen Würstchen etwas abtrocknen und in die Mitte legen. 

Fest aufrollen und sofort genießen! :-)

Sonntag, 12. Oktober 2014

Cookie Dough Orange Cheesecake Muffins




Letztens hatten wir mal wieder eine schöne, große Familien-Kaffeerunde. Und dazu gab's diese kleinen, feinen Käsekuchen-Muffins mit Keks-Teig. Sie sind ganz einfach, super schnell gemacht und wenn sie dann noch eine Nacht durchziehen dürfen, ein Träumchen von Minikuchen! :-)

Für 10 Muffins.


Zutaten für den Keks-Teig:

200g Mehl
120g Margarine
80g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 EL Kakao (zum Backen)
4 EL Schokoladenstreusel, Zartbitter
1 Schuss Wasser


Zutaten für die Käsekuchenmasse:

250g Magerquark
80g Zucker
1 Ei
1 Schuss Orangensaft
1 EL geriebene Orangenschale
2 EL Vanillepuddingpulver


Zubereitung:

Zunächst das Mehl, die Margarine, Zucker, Vanillezucker, Kakao und die Schokostreusel mit den Händen zu einem trockenen, bröseligen Teig verkneten. Damit dieser etwas weicher und klebriger wird, noch einen Schuss Wasser zugeben und zu einer Kugel formen.

In Folie gewickelt etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Währenddessen die Käsekuchenmasse zubereiten. Den Magerquark mit dem Zucker, dem Ei, Orangensaft, Orangenschale und Vanillepuddingpulver mit den Rührhaken des Handrührgeräts zu einer leicht flüssigen, cremigen Masse vermengen. So lange rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

Anschließend den Teig halbieren und eine Hälfte in 10 gleich große Stückchen zupfen. Diese zu Kugeln formen und mit den Händen auf etwa 0,5cm Dicke platt drücken.

Silikonförmchen bereit stellen (oder ein Muffinblech ausfetten und etwas Mehl ausstreuen) und die Teigkreise auf den Boden der Muffinmulden legen und leicht andrücken.

Darauf nun die Käsekuchenmasse verteilen.

Den restlichen Teig zu Streuseln zupfen und auf die Käsekuchenmasse geben.

Im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 30-35min bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen.

Die Muffins anschließend aus dem Ofen nehmen und wenn möglich über Nacht gut durchziehen lassen.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Pastasotto mit Petersilienwurzeln und Ziegenkäse



Noch vor ein paar Jahren hätte ich mit Petersilienwurzeln nichts anfangen können - überhaupt war ich da noch nicht so der "Gemüsefreak", wie ich mich heute bezeichnen würde. Seit einiger Zeit liebe ich aber das Wurzelgemüse in Suppen, Eintöpfen oder aber auch in einem Auflauf. Dieses Mal hüpften sie ins Pastasotto und gaben ein absolutes Dreamteam mit dem Ziegenkäse ab. Suuuuper lecker, super cremig - einfach ein heimeliges Essen! :-)

Für 1 große oder 2 kleinere Portionen.


Zutaten:

1 Zwiebel
2 Petersilienwurzeln
90g Kritharaki-Nudeln
1 Schuss Weißwein
350ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Gartenkräuter, z.B. von Knorr Kräuterlinge
60g Ziegenkäse, z.B. Ziegengouda
etwas Olivenöl


Zubereitung:

Die Zwiebel häuten, halbieren und fein würfeln. Die Petersilienwurzeln schälen, in Streifen und anschließend in Würfel schneiden.

Den Ziegenkäse ebenfalls fein würfeln.

Nun etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel und die Nudeln darin kurz anrösten. Petersilienwurzeln dazu geben und mit Weißwein ablöschen. 

Dann mit der Gemüsebrühe auffüllen. Alles gut miteinander vermengen und etwa 15min köcheln lassen, bis die Nudeln das Wasser fast vollständig aufgesogen haben und weich sind. Ab und zu umrühren, damit nichts anbrennt.

Nun den Käse unterziehen und so lange umrühren, bis dieser geschmolzen ist. Mit Salz, Pfeffer und den Gartenkräutern abschmecken.


Tipp: Wer mag, kann dazu noch ein paar Speckwürfel anbraten und diese am Schluss unterheben.