Donnerstag, 18. Dezember 2014

Wokpfanne mit grünen Bohnen, Garnelen & Ei


Ich mag Wokgerichte wahnsinnig gerne. Sie gehen recht fix, das Gemüse ist immer schön knackig und die würzige Komponente macht einem immer Lust auf mehr. :-) Außerdem ist so ein Gericht an kalten Tagen doch immer so ein wenig der Schmeichler für die Seele, wenn einen ein wenig das Fernweh packt, oder? :-)

Für 2 Personen.


Zutaten:

1 Tasse Basmatireis
100g Garnelen, aus dem Kühlregal
1 gute Handvoll TK-Bohnen
1 kleine Paprika
1 Karotte
1 Zwiebel
1 Ei
Salz
1 Msp. Sambal oelek
1 Spritzer Zitronensaft
2-3 EL Sojasoße
etwas süß-scharfe Asia-Soße
etwas Sesamöl


Zubereitung:

Zunächst die TK-Bohnen in etwas Salzwasser ca. 5-10min gar kochen. Die Paprika waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Dann vierteln und in Streifen schneiden. Die Karotte schälen, der Länge nach halbieren und in Stifte schneiden. Die Zwiebel häuten, halbieren und fein würfeln.

Die Garnelen waschen, trocken tupfen. Etwas Sesamöl im Wok (oder einer Pfanne, das geht genauso) erhitzen und die Garnelen darin scharf anbraten. Dann heraus nehmen und beiseite stellen.

Nun das Ei gut verquirlen und im Bratfett der Garnelen ausbraten. Wenn die Oberseite beginnt, trocken zu werden, mit Hilfe eines (Holz-)Pfannenwenders in kleine Stückchen zupfen. Wenn es eine schöne goldbraune Kruste hat, aus dem Wok nehmen und beiseite stellen.

In der Zwischenzeit den Reis nach Packungsanweisung garen.

Nochmals etwas Sesamöl in den Wok geben und das klein geschnittene Gemüse darin ca. 5min rühren und anbraten. 

Wenn der Reis fertig ist, diesen und die Garnelen zugeben und nochmals ein paar Minuten mitbraten.

Dann mit dem Salz, Sambal oelek, Zitronensaft, Sojasoße und Asisasoße abschmecken.

Mit den "Rühreibröseln" bestreut servieren. :-)

Dienstag, 16. Dezember 2014

Weihnachts-Ideen-Küche: Würzige Kürbis-Curry-Suppe



Nun dauert es tatsächlich nicht mehr lange, bis das Weihnachtsfest da ist - ich habe es schon an der Tür klopfen hören, ihr auch? Habt ihr schon eure Weihnachtsmenüs zusammen oder seid ihr noch auf der Suche? Dieses wunderbar würzig-scharfe Süppchen wäre doch ein idealer Einstieg in die Schlemmerei, oder? Und danach könnte man doch mit der Pute in Orangen-Sahne-Soße weiter machen... Mmmmmh! :-)

Für 3-4 Portionen.


Zutaten:

1/2 Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
1 Kartoffel
2 EL Instant-Gemüsebrühe
Wasser
Salz
Pfeffer
1 EL Currypulver, mild oder scharf (je nach Geschmack)
2-3 gehäufte EL Currysoße, z.B. von Develey


Zubereitung:

Den Kürbis aushöhlen und in grobe Stücke (etwa 5x5cm) schneiden. Die Kürbisstückchen in einen Topf geben.

Die Zwiebel häuten und vierteln und ebenfalls in den Topf geben. Die Kartoffel schälen, in grobe Stücke schneiden und auch in den Topf zum restlichen Gemüse geben.

Über das Gemüse nun die Instant-Gemüsebrühe streuen und mit Wasser auffüllen, bis das Gemüse davon bedeckt ist.

Die Suppe zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze etwa 15-20min kochen.

Anschließend mit Salz, Pfeffer, Currypulver und Currysoße würzen und mit dem Pürierstab fein-schaumig pürieren. Evtl. nochmals nachwürzen.



Sonntag, 14. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei: Beschwipste Tannenbäumchen



Als ich in meinem Plätzchenbuch über Plätzchen stolperte, welche mit Glühweinfüllung waren, musste diese nachgebaut werden. Ich trinke zwar an sich keinen Glühwein, aber so ein wenig als Füllung - wieso nicht? Das Ergebnis: feine Plätzchen mit leckerer Glühwein-Himbeer-Marmeladen-Füllung. Und was an Füllung übrig bleibt, lässt sich wunderbar auf ein leckeres Butterbrot streichen! :-)

Für ca. 20 Bäumchen.


Zutaten für den Plätzchenteig:

150g Mehl
1 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
3 EL Zucker
1/2 geriebene Orangenschale, z.B. von Oetker
1 Ei
50g Margarine
evtl. 1 winziger Schuss Wasser


Zutaten für die Glühwein-Himbeer-Füllung:

125ml Rotwein, trocken
50g Zucker
2 TL Glühweingewürz  / 1 Beutel Glühweingewürz
4 TL Himbeermarmelade
1 TL Speisestärke


Außerdem:

50g Puderzucker
1 TL Rum
1-2 EL Wasser


Zubereitung:

Die Zutaten (bis auf das Wasser!) für den Plätzchenteig in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts krümelig rühren. Dann mit den Händen zu einem glatten, leicht trockenen Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken ist, noch einen winzigen Schuss Wasser zugeben.

Eine Arbeitsfläche bemehlen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 160°C (Umluft) vorheizen.

Den Teig mit Hilfe eines Nudelholzes etwa 0,5cm (oder ein klein wenig dünner) ausrollen und daraus Plätzchen in Tannenbaumform ausstechen. 

Die Plätzchen im Ofen etwa 10min auf der mittleren Schiene backen, dann heraus nehmen und auf dem Blech auskühlen lassen.

Während die Plätzchen auskühlen, den Rotwein und den Zucker in einen kleinen Topf geben und unter Rühren ein paar Minuten aufkochen lassen. Dann das Glühweingewürz zugeben und etwa 20min ziehen lassen.

Den Glühweingewürzbeutel aus dem Topf nehmen und in die Masse die Himbeermarmelade und die Speisestärke einrühren. So lange rühren, bis nichts mehr klumpig ist, dann abkühlen lassen.

Nun die Hälfte der Plätzchen mit etwas Glühwein-Himbeer-Füllung bestreichen und die andere Hälfte darauf setzen.

Etwas fest werden lassen.

Dann den Puderzucker mit dem Rum und den Wasser zu einer milchigen Masse verquirlen und die Plätzchen damit bestreichen.

Jeweils einen Klecks der Füllung auf den feuchten Guss geben und mit einem Holzstäbchen ein Muster darauf ziehen.

Fest werden lassen.

Am Besten über Nacht in eine Blechdose geben. Die Plätzchen entfalten ihr Aroma nach 2-3 Tagen. :-)

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Last-Minute-Geschenkidee: Die Erdnuss-Satay-Box



... von Reishunger. Die liebe Raphaela vom dortigen Team hat mich nämlich vor ein paar Wochen gefragt, ob ich nicht Lust hätte, etwas kosten- und bedingungslos von ihrem Sortiment auszuprobieren.

Ich kannte "Reishunger" schon von anderen Blogs und habe mich dann mal näher umgesehen - da mich das Konzept der Firma anspricht und ich Reis einfach sehr, sehr gerne mag, habe ich zugesagt. Mir gefällt die große Auswahl recht gut - klar, einige Sorten findet man auch bei den hiesigen Marken im Supermarkt, allerdings erhält man gleich noch ein paar Info's dazu, z.B. wo der Reis angebaut wird und welches Aroma er hat. 

Zudem hat Reishunger neben weiteren Zutaten für Reisgerichte sowie Zubehör auch Rezeptboxen im Angebot. 

Und eine davon habe ich ausprobiert: die Erdnuss Satay - Box. Warum gerade die? Die Erdnusssoße erfreut sich bei uns im Hause Küchenzaubereien von großer Beliebtheit, wenn wir asiatisch essen gehen. Und genau dieses "Gefühl" wollte ich zuhause auf dem Teller haben.


Im netten Päckchen kommt die Box gut verpackt daher. Drin zu finden: eine Rezeptkarte und die "trockenen" Zutaten. Das "Frische" - in diesem Fall das Fleisch - muss seperat gekauft werden.

Die Rezeptanleitung ist einfach geschrieben, gut erklärt und so war im Handumdrehen schon das Essen in der Zubereitung.

Lediglich den Reis sollte man gute 10 Stunden vorher einweichen, was ich dann einfach über Nacht gemacht habe. 

Da ich es nicht lassen kann und mir die Satay-Soße etwas zu ... nicht erdnussig genug war, habe ich noch einen gehäuften Esslöffel grobe Erdnussbutter in die Soße gepanscht. Hat gut geklappt und das Ergebnis war auch einfach super lecker!

Und da kam mir die Idee, dass das vielleicht eine nette "Last Minute - Geschenkidee" sein könnte, für all diejenigen, die zwar gerne gut essen, aber noch nicht so fit im Kochen sind. Oder einfach so. :-)



Dienstag, 9. Dezember 2014

Vegetarische Tortillafladen aus dem Ofen (mit Barbecue-Bohnen und Mais)



Tortillafladen? Veggie-Chili-artiges Gemüse? Zweierlei Käse? Da bin ich doch dabei! Inspiriert vom Mutti-Magazin wurden also vor ein paar Wochen diese köstlichen Teilchen in der Küche fabriziert. Allerdings ohne Kürbiskerne (naaaja...), dafür aber mit nem guten Schuss Lieblings-Barbecue-Soße. Ein Gedicht! Und für alle, die dem Schafskäse skeptisch gegenüber stehen: er passt perfekt dazu! :-)

Für 2 Fladen.


Zutaten:

2 Tortillafladen (etwa 20-24cm Durchmesser)
1/2 Dose Kidneybohnen
1 kleine Dose Mais
1 Zwiebel
2 EL Tomatenmark
1 guter Schuss Wasser
3-4 gehäufte EL Barbecue-Soße, z.B. von Develey
Salz
Pfeffer
ca. 150g Schafskäse
ca. 100g sehr würziger Käse (nach Belieben)
etwas Petersilie
etwas Olivenöl


Zubereitung:

Die Zwiebel häuten, halbieren und fein würfeln. Die Kidneybohnen und den Mais abbrausen und gut abtropfen lassen.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Mais und Kindeybohnen zugeben und das Tomatenmark einrühren. Etwas Wasser und die Barbecuesoße zugeben und gut vermengen, sodass eine cremig-pastige Soße entsteht. Diese gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Tortillafladen kurz in der Mikrowelle erwärmen, sodass sie sich anschließend besser zusammen klappen lassen.

Anschließend auf das Backblech legen und eine Hälfte der Fladen mit dem Barbecue-Gemüse bedecken. 

Den Feta und den würzigen Käse würfeln und auf dem Gemüse verteilen. Die andere Fladenhälfte über das Gemüse klappen.

Zuletzt das Blech in den Ofen schieben und auf der mittleren Schiene etwa 10-15min backen. (Dabei kann etwas Füllung "heraus laufen".)

Vor dem Servieren mit etwas Pfeffer und Petersilie bestreuen.