Sonntag, 27. Mai 2012

Holunderblütensirup




... ganz ohne Zitronen- oder Ascorbinsäure. Die gab's nämlich auf die Schnelle nicht mehr. Denn: Freitag Nachmittag - Holunderblüten entdeckt, gezupft, den restlichen Tag aber voller Termine. Und so kam ich an keiner Apotheke mehr vorbei. Abends sollte aber eingekocht werden. Nun - die fehlende Säure tut dem Geschmack keinen Abbruch, man sollte einfach etwas schneller im Verbrauchen sein - und das ist bei diesem leckeren Sirup wirklich kein Problem! ;-)

Für etwa 250ml Sirup.


Zutaten:

250ml Wasser
250g Zucker
1-2 Zitronen (je nach Größe)
etwa 6-8 Holunderblütendolden


Zubereitung:

Die Holunderblütendolden im stillen Wasser kurz einweichen und so von Schmutz oder Staub befreien. Die Stiele kürzen, sodass sie nur noch etwa 2-3cm lang sind. 

Die Zitrone(n) heiß abbrausen und in etwa 0,5cm dicke Scheiben schneiden. 

Die Holunderblütendolden und die Zitronenscheiben nun in mehrere kleine oder ein großes Weckglas (oder ein großes Glas mit Schraubverschluss) geben.

Dann den Zucker und das Wasser in einen Topf geben und unter Rühren gut aufkochen. Über die Blüten und die Zitronen gießen. 

Anschließend die Gläser fest verschließen und etwa 2 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen. Ab und zu kurz durchschütteln.

Nach zwei Tagen öffnen. Jetzt den Sirup durch ein sehr feinporiges Sieb in einen Topf gießen, sodass die Blüten und die Zitronenscheiben aufgefangen werden. Den Sirup nochmals gut aufkochen und in kleine Flaschen füllen.

Kommentare:

  1. Ich hab heut rhabarber sirup gekocht :)

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  2. Mache ich auch jedes Jahr. Immer wieder lecker. Gut schmeckt aber auch hollunderblütenlikör!!!!
    Lg
    Cassy

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