Samstag, 1. September 2012

Französischer Zitronenkuchen



Für eine etwas größere Feierlichkeit wurde ich gebeten, ein paar Kuchen / Gebäckteile zu machen. Dank sich selbst zerstörenden Handmixern und Schusseligkeiten meinerseits war das Ganze immer wieder von lautem Fluchen durchzogen, doch letztendlich: alles geschafft, alles heil an den Zielort gebracht. Puh!

Den Anfang macht ein einfacher Rührkuchen, zu dem Mia mit ihrem "Quatre-quarts au citron" mich inspirierte. Anschneiden war leider nicht, aber dennoch habe ich schon gemerkt, dass der Kuchen super saftig und sehr locker ist - perfekt auf die Hand für kleine Mini's. :-)

Für 1 Rührkuchen (ca. 16 Scheiben).


Zutaten:

4 Eier (ca. 225g insgesamt, mit Schale)
1 Prise Salz
225g Zucker
225g Margarine oder Butter
225g Mehl
1 TL Backpulver
Saft von 1 Zitrone
1 TL geriebene Zitronenschale
1 Schuss Milch


Außerdem:

Saft von 1 Zitrone
5 TL Puderzucker


Zubereitung:

Die Eier aufschlagen und das Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eiweiß in eine Schüssel geben, eine Prise Salz hinzu fügen und mit den Schneebesen des Handrührgeräts zu festem Eischnee schlagen. Beiseite stellen.

Währenddessen die Margarine (oder Butter) schmelzen. Zucker und Eigelb in einer weiteren Schüssel cremig rühren, dann die zerlassene Butter, den Zitronensaft und die Zitronenschale unterrühren. Anschließend das Mehl und Backpulver einsieben, den Schluck Milch dazu gießen und kurz mit dem Teig vermengen, bis eine glatte Masse entsteht. Zuletzt den Eischnee mit einem Teigschaber unterheben, sodass der Teig cremig-locker aussieht.

Eine Kastenform ausfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Teig in die Kastenform gießen und gleichmäßig darin verstreichen. In den vorgeheizten Backofen (180°, Ober-/Unterhitze, mittlere Schiene) schieben und darin etwa 45min backen. Anschließend den Stäbchentest machen, es kann sein, dass der Kuchen nochmals 10-15min Backzeit benötigt.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und komplett in der Form auskühlen lassen. Aus der Form stürzen und in Alufolie wickeln. Der Kuchen benötigt nun eine Tag Ruhepause.

Am nächsten Tag den Zitronensaft und Puderzucker gut miteinander verrühren. Mit einem Schaschlikspieß vorsichtig kleine Löcher in den Kuchen pieken und diesen mit Hilfe eines Teelöffels mit dem Zitronensaft tränken.

Kommentare:

  1. Hach! Endlich habe ich den Namen herausgefunden. Ich kenn den Kuchen seit einer Ewigkeit, das Rezept hatte mir meine französisch Lehrerin gegeben, aber ich hatte den Namen vergessen und nannte ihn schlich "französischer Idiotenkuchen" ;-)

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  2. hallo!, ist der ruhetag dieses kuchens wirklich notwendig,oder kann man den weglassen und gleich den guss drübermachn?
    Lg :)

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  3. Hallo!, ich würde den kuchen gern nachmachen und hätte die selbe frage wie anonym vor mir. Muss man den kuchen einen tag ruhen lassen? Und wäre es mäglich das eiweiß schlagen sein zu lassen? Danke :-)

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  4. Waere nett,wenn ich noch ne antwort bekommen würde ;-)

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  5. Hallo Helen,

    sorry, ich war letzte Woche im Urlaub und da ging dann die Frage in den Kommentaren irgendwie unter. Daher jetzt aber! :-)

    Wenn der Kuchen einen Tag ruht, ist er besser durchgezogen und ich vermute, dass er den Saft dann besser aufsaugen kann. ;-)

    Das Eiweiß schlagen ist nötig, da er so seine Leichtigkeit bekommt. ;-)

    Liebe Grüße,
    Evi

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